Spiegeltherapie bei Phantomschmerz, CRPS und nach Schlaganfall

Bei der Spiegeltherapie in der Neurologie steht die Rehabilitation der Arm- und Handfunktion meist im Vordergrund.

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Hintergrund:

Bei der Spiegeltherapie in der Neurologie steht die Rehabilitation der Arm- und Handfunktion meist im Vordergrund. Gerade die obere Extremität wird nach Schädigungen oft nur noch als Hilfshand eingesetzt. Aber auch die Beinfunktion kann bei anderen Ursachen mit dieser Form der Therapie behandelt werden. Die Spiegeltherapie ist eine einfach anzuwendende, evidenzbasierte Therapiemethode. Sie ist bei verschiedenen Krankheitsbildern effektiv. Hierzu gehören der Schlaganfall, (Phantom-)schmerzen nach Amputationen, das Sudeck-Syndrom (CRPS) und andere Schmerzzustände. Wissenschaftliche Erkenntnissse werden innerhalb der Fortbildung ebenso besprochen, wie die praktische Umsetzung der Therapie. Hintergründe des motorischen Lernens und Grundsätze der Neurorehabilitation bilden die Grundlage.

Lehrplan:

  • Einführung in das Thema
  • Einsatz der Spiegeltherapie in der evidenzbasierten Therapie
  • Wissenschaftliche Hintergründe der Spiegeltherapie
  • Praktische Durchführung der Spiegeltherapie
  • Selbserfahrung
  • Videodemonstration

Lernziele:

  • Theoretische Hintergründe der Spiegeltherapie kennen lernen
  • Praktische Anwendung der Spiegeltherapie nach Schlaganfall
  • Weitere Anwendungsmöglichkeiten z.B. bei Phantomschmerzen und CRPS
  • Assessments/Testverfahren, um die Therapieeffekte zu evaluieren

Kursdaten

Dauer: 1 Tag

07.06.2022

Zielgruppe

Physios, Ergos, Sporttherapeuten, Sportwissenschaftler weitere gerne nach Absprache

Kursgebühren

160,00 €

8

Unterrichtseinheiten

8

Fortbildungspunkte

Kursleitung

Hans Lamprecht

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